September 25
„Besonders gefallen hat uns die Abgeschiedenheit inmitten der Natur zwischen Schafen, Kühen, Obstbäumen, Wald & Wiese. Gleichzeitig war die Wohnung durch das viele Holz, die authentische Einrichtung und den Mix aus klassisch & modern super einladend und warm gestaltet.„
Eine Auszeit in den Bergen ist mehr als nur Urlaub – sie ist eine Einladung, den Alltag loszulassen, neue Kraft zu tanken und innere Klarheit zu gewinnen. Genau das haben unsere ersten Gäste, die gerne anonym bleiben wollen, während ihrer knapp dreiwöchigen Auszeit am Berg in Österreich erlebt. In diesem Interview erzählen sie, was sie an unserem Auszeithof auf über 1.000 Metern Seehöhe besonders begeistert hat und wie sie Ruhe, Natur und Stille als Quelle neuer Energie erfahren haben.
Peter: Erzählt doch kurz: Wer seid ihr – und was hat euch dazu bewogen, eine Auszeit zu machen?
Wir haben als Gegensatz zum trubeligen und oft stressigen Stadt- und Berufsleben ein Ort zum Entschleunigen gesucht. Die wichtigste Voraussetzung: Es sollte genau anders sein als das, was wir bisher als Alltag kannten.
Peter: Wie seid ihr auf den Auszeithof aufmerksam geworden?
Entdeckt haben wir den Auszeithof ganz zufällig über ein Inserat im Internet gefunden und uns sofort in das Ambiente verguckt. Die Beschreibung des Konzepts auf der Website hat uns dann überzeugt und zack – war die Anfrage per E-Mail geschrieben.
Ankommen & erster Eindruck
Peter: Was habt ihr gefühlt, als ihr den Hof zum ersten Mal gesehen habt?
Das Gefühl: Hier sind wir genau richtig!
Peter: Was hat euch gleich am Anfang besonders gefallen oder überrascht?
Besonders gefallen hat uns die Abgeschiedenheit inmitten der Natur zwischen Schafen, Kühen, Obstbäumen, Wald & Wiese. Gleichzeitig war die Wohnung durch das viele Holz, die authentische Einrichtung und den Mix aus klassisch & modern super einladend und warm gestaltet.
Alltag in der Auszeit
Peter: Wie habt ihr eure Tage gestaltet – eher mit Ritualen oder ganz spontan?
Ein Mix aus Beidem. Wir hatten tägliche Rituale wie die Nutzung des Tagebuchs sowie gemeinsamer Kaffee und Frühstück am Morgen – den Rest haben wir aber ganz bewusst auf uns zukommen lassen und uns anders als sonst wenige „To Do’s“ gesetzt. Ganz nach Gefühl und Energielevel haben wir dann den Tag gestaltet.
Peter: Welche Rolle hatten Natur, Stille und die Alleinlage für euch?
Eine extrem große Rolle. Wir haben das Umfeld ganz bewusst gesucht und dadurch auch dolle genießen können.
Peter: Welche Ausflüge und Wanderungen haben euch besonders beeindruckt?
Neben der Erkundung der „heimischen“ regionalen Wälder haben wir uns tageweise Ausflugsziele in der Nähe gesucht. Die Wanderung auf den Hochobir hat uns wahnsinnig gut gefallen – auch wenn wir bei den Höhenmetern ganz schön ins Schwitzen gekommen sind 😉 Dafür hat das Ziel-Bier auf der Almhütte danach umso besser geschmeckt.
Nutzung des Auszeithofs und der Angebote
Peter: Welche Elemente habt ihr besonders geschätzt (Sauna, Fitnessraum, Musikinstrumente, Kamin …)?
Am meisten haben wir geschätzt, mit deutlich weniger Materiellem hier zu sein als sonst im Alltag und ganz viel in der Natur zu sein. Durch das tolle Wetter während unseres Aufenthaltes haben wir wenig Zeit drinnen verbracht. Wenn es dann doch einmal ein Tag drinnen war, haben Puzzlen, Lesen und Gesellschaftsspiele eine gute Abwechslung geboten. Die Möglichkeit zu haben, bei schlechtem Wetter das Fitnessstudio und die Sauna zu nutzen, ist super. Tolle, wenn auch eher alltagsübliches Elemente, waren Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner. Für längere Aufenthalte definitiv praktikabel!
Peter: Gab es kleine Rituale, die euch durch die Tage getragen haben?
Tagebuch, Kaffee & Frühstück – der Rest durfte einfach „geschehen“.
Wirkung & Erkenntnisse
Peter: Welche Veränderungen oder Erkenntnisse habt ihr in den drei Wochen gespürt?
Insbesondere haben wir gelernt zu entschleunigen und auch ohne große Effizienz einen Tag zu gestalten. Verändert haben wir uns sicher nicht grundlegend, aber viele Gedanken, Gefühle und Impulse haben sich in der Zeit definitiv festigen dürfen.
Peter: Gab es Momente, die euch nachhaltig bewegt haben?
Nachhaltig beschäftigt uns fortlaufend das Thema Lebensqualität: Was braucht es zum Leben? Welchen Preis haben Job, Karriere und Stadtleben als Gegengewicht zum Wert? Wo kann ich meinen Jahren Leben geben?
Empfehlung & Fazit
Peter: Wem würdet ihr eine Auszeit am Auszeithof besonders ans Herz legen?
Besonders empfehlen würden wir den Hof Personen, die egal aus welchem Grund bewusst die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und dabei bereit sind, vermeintliche Abstriche zum „üblichen Urlaub“ zu machen. Lange Wege in die nächstgelegenen Städte, den Einkaufsladen nicht direkt um die Ecke, Tiere und Hofflair, kurvenreiche Strecken, keine Häuser links und rechts – das muss gewollt sein. Für uns war genau das der Gegensatz zum Alltag und daher genau das Richtige.
Peter: Könntet ihr euch vorstellen, auch in Zukunft wieder eine Auszeit am Berg zu verbringen?
Definitiv.
Peter: Wenn ihr die drei Wochen in einem Satz zusammenfasst: Was bedeutet für euch „Auszeit am Berg“?
Auszeit am Berg ist der Beweis, dass wahre Erholung nicht mehr Zeit braucht – sondern Momente und Umgebungen, die der Zeit mehr Leben geben!
Peter: Vielen Dank für Euer Feedback!
